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Das steinerne Brückle
Der Fahrweg zwischen Locherhof und Flözlingen führt durch den
Teufenwald und über das noch wohlerhaltene uralte "steinerne
Brückle". Dieser Weg wurde früher als Fußweg nach
Rottweil benützt, wenn die Leute meistens an Markttagen in die Stadt
gingen. Damit man sich nachts nicht im Wald verirrte, legte man dem Teufenmännchen,
einem am steinernen Brückle hausenden neckischen Waldgeist, einen
Spitzwecken an den Weg.
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Der Geisterstein
An der Markungsgrenze Locherhof / Schönbronn
steht ein über ein Meter hoher Markstein, der Geisterstein,
um den sich eine alte Sage rankt. Dort konnte man oft in der Geisterstunde
ein Rauschen hören, wie wenn Bäume geschüttelt würden
oder man konnte Tritte hören, wie wenn ein lebendiges Wesen
von einem Baum wegginge.
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"Hit isch Kilwe, moarn isch Kilwe..."
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In den Tagen um den Kirchweihsonntag (3. Sonntag
im Oktober) machen unsere Kinder ihre "Kilweumzüge".
Mit Lampions und Rübengeister ziehen sie von Haus zu Haus.
Sie singen:
"Hit isch Kilwe, moarn isch Kilwe, bis am Mittwoch
z'Obed. Wenn i zu meim Schätzele komm, no sag i guatan Obed.
Guata Obed Schätzele, kouf mir au a Bräzele, unn an Schoppa
rota Wii, morga soll mi Hochzit si. Kiachle raus, Kiachle raus,
odr i schmeiß an Stei ans Haus: Zucker druf, Zucker druf,
odr i schbeib ans Fenschter nuff".

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