Geschichte
 
 

Die Geschichte der Gemeinde

Zum 1. Dezember 1972 ist aus den Gemeinden Locherhof und Mariazell die neue Gemeinde Eschbronn gebildet worden. Beide Gemeinden können auf eine weit zurückreichende geschichtliche Vergangenheit blicken.

Mariazell verdankt seinen Ursprung den von der Insel Reichenau kommenden Klosterleuten, die um das Jahr 1000 bis in den Schwarzwald vordrangen, um die hier lebenden Alemannen zu christianisieren. Der Ort wird 1275 als Cella Mariae erstmals urkundlich genannt, deutet also auf eine Klostersiedlung hin, ist aber mit Sicherheit viel älter, da 1275 schon ein gewisser Konrad von Wartenberg Pfarrer in Mariazell war. Mariazell hatte früher Stadtrecht, wurde 1444 zerstört, brannte 1507 ab, wurde 1633 wieder ein Raub der Flammen und 1704 erneut durch Feuer zerstört. Der Turm der katholischen St.Markus-Kirche ist eine kunsthistorische Seltenheit. Der spätgotische Turm hat eine Steinkuppel, die ihn zu einer vielbeachteten Sehenswürdigkeit macht.

Der "Locherhof" wurde erstmals 1326 als Lehen des Zisterzienser-Nonnenklosters Rottenmünster bei Rottweil erwähnt. Durch mehrere Teilungen des 193 ha großen Hofes entstand 1806 die selbständige Gemeinde Locherhof mit damals 40 Häusern und 32 Einwohnern, die sich aus benachbarten Gemeinden angesiedelt hatten.

Heute ist Eschbronn mit 2.100 Einwohnern eine interessante Gemeinde mit einer guten Grundausstattung und mit einem guten Angebot an Geschäften für den täglichen Bedarf. Auch ein Zahnarzt hat sich in der Gemeinde niedergelassen. Handel, Handwerk und Gewerbe sind in der Gemeinde vertreten. Ein Gewerbegebiet ist erschlossen. Für die Erweiterung des Gewerbegebietes gibt es schon einen genehmigten Bebauungsplan. Derzeit wird das Wohnbaugebiet „Sternendachsbühl“ erschlossen.

Die Gemeinde ist Träger von zwei Kindergärten die jeweils zweigruppig geführt werden. Die Grundschule wird in jeweils zwei Jahrgangsklassen geführt und ist aufgeteilt auf die beiden Schulgebäude in Locherhof und Mariazell.

Das Gemeindegebiet umfaßt 1.141 ha. Die Gemeinde liegt verkehrsgünstig nahe der Autobahnanschlussstelle A-81 Rottweil, zwischen Dunningen und Schramberg.

Mit der Nachbargemeinde Dunningen ist eine Verwaltungsgemeinschaft vereinbart.

Für ein abwechslungsreiches gesellschaftliches, kulturelles und sportliches Angebot sorgen Vereine und Gemeinschaften.

 

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