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Katholische Kirchengemeinde St. Markus Mariazell |
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| Sonntagsgottesdiensttermine |
| im wöchentlichen
Wechsel um 8.45 Uhr bzw. 10.00 Uhr |
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| Vorabendgottesdienst |
| Samstag, alle 2 Wochen,
davon einmal im Monat in der Evang. Kirche in Locherhof.
Näheres im Gottesdienstanzeiger im Amtsblatt Eschbronn.
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An jedem 3. Sonntag im Monat findet ein so genannter Zönakel-Gottesdienst
am Sonntagnachmittag um 14.30 Uhr statt.
Der marianische Gottesdienst mit feierlichem Rosenkranz und nachfolgender
Eucharistiefeier wird gefeiert in Anlehnung an jene biblische Begebenheit
, bei der nach der Himmelfahrt Jesu die Apostel mit Maria den Heiligen
Geist im Obergemach (lat. coenaculum) erwarteten (Apg 1,13).
Die Marianische Priesterbewegung pflegt diese Tradition, der auch Weihbischof
Thomas Maria Renz angehört und der sich auch viele Laien anschließen.
Dies ist eine Besonderheit im Dekanat Rottweil, dem Mariazell angehört.
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Kontakt
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| Kath. Pfarramt St. Markus Mariazell
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| Pfarrgasse 10 |
| Tel. 0 74 03 / 3 43 |
| 78664 Eschbronn-Mariazell |
| Fax: 0 74 03 / 92 25 45 |
| E-Mail: stmarkus.mariazell@drs.de |
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| Gemeindehaus St. Markus |
| Pfarrgasse 10/1 |
| 78664 Eschbronn-Mariazell |
| Tel. 0 74 03 / 91 43 22 |
| Belegung über das Pfarrbüro
- vermietbar nur an Einwohner von Eschbronn. |
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| Pfarrer Richard Fischer |
2. Vorsitzender des Kirchengemeinderates |
| wohnhaft in Hardt, Mariazeller Str. 3 |
Herr Manfred Graf |
| Tel. 0 74 22 / 78 07 |
Eschbachstraße 27 |
| Fax 0 74 22 / 24 23 93 |
78664 Eschbronn-Mariazell |
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Tel. 0 74 03 / 661 |
| Gemeindereferentin
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Fax 0 74 03 / 89 66 |
| Frau Gabriele Reuter-Mink |
E-Mail: m.m.graf@t-online.de |
| wohnhaft in Schramberg-Sulgen |
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| Lamprechtshof 6 |
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| Tel. 0 74 22 / 24 54 32 |
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| E-Mail: kirchengemeinde-referat-hardt@t-online.de |
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Geschichte der Kirchgemeinde
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Der Ort Mariazell, erstmals 1275 urkundlich erwähnt,
geht auf eine Gründung des Klosters Reichenau zurück, das von
hier aus die Christianisierung und Kulturarbeit durch Klosterleute im
Geiste ihres Gründers Pirmin im angrenzenden Schwarzwaldgebiet vorantrieb.
Die unteren Teile des mächtigen Kirchturmes der St. Markus-Kirche
gehen bis in jene Zeit zurück.
Der Name des Kirchenpatrons deutet ebenso auf eine enge Beziehung zum
Kloster Reichenau hin, wo auch Reliquien des heiligen Markus verehrt werden.
Das Kloster Reichenau hatte in Mariazell Oberlehensherrliche Rechte.
Mariazell entwickelte sich sogar zu einem Städtchen im Spätmittelalter,
das allerdings 1444 bei Kämpfen zwischen den Reichsstädten und
dem Adel zerstört wurde.
Auf das massive Viereck der zwei unteren Stockwerke des Kirchturmes aus
spätromanischer Zeit mit vier gewaltigen Wasserspeiern in Tiergestalten
am oberen Abschluss folgen im oberen Teil des Turmes zwei achteckige Stockwerke
mit je acht gotischen Maßwerkfenstern.
In das Maßwerk der unteren acht Fenster ist in Spiegelschrift je
ein Buchstabe des Ave Maria eingearbeitet in Anlehnung an
die einst gegründete Cella Mariae, daraus der Ortsname
Mariazell hervorgegangen ist.
In den oberen Maßwerkfenstern erscheinen die Jahreszahl 1607 sowie
die Initialen des Baumeisters VR und dessen Meisterzeichen. Dazu kommen
gotische Fischblasenornamente und verschlungene Kreisfiguren.
Die Steinkuppel, die in der Zeit der Renaissance entstand, krönt
das Bauwerk des Turmes. Acht Grate sind mit Kriechblumen geschmückt.
Im oberen Turmstockwerk sind vier Glocken untergebracht.
Die letzte Renovierung des Turmes fand 1976 1978 statt.
Eine bildnerische Besonderheit an dieser Kirche ist ein Sandsteinrelief,
ein Männerkopf auf der Ostseite der ehemaligen Sakristei, der zu
den ältesten Steinbildwerken des Kreises Rottweil gehört. Es
darf als sicher gelten, dass das romanische Bildwerk ursprünglich
einen anderen Standort hatte, vielleicht auch Schlussstein im Gewölbe
der Kirche war.
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Das Kircheninnere erfuhr 1762 eine
Umgestaltung und Erweiterung.
Besonders schön ist der Turm-Chorraum mit dem spätromanischen
Rippenkreuzgewölbe. Die ehemalige Sakristei auf der linken Seite
mit dem Taufstein von 1706 hat ein spätgotisches Netzgewölbe,
das auf romanischen Kurzsäulen ruht. An der Stirnwand des Chorraumes
ist eine frühbarocke Kreuzigungsgruppe angebracht, wovon der
Gekreuzigte eine bildnerisch bis ins Kleinste durchgearbeitete Gestalt
ist. |
Aus der Zeit der Gotik stammt
die Statue der heiligen Katharina auf der linken Schiffseite. Die
Muttergottes-Statue in der ehemaligen Sakristei entstammt ebenso der
Zeit der Gotik, wobei das Kind in einer der Gotik untypischen Weise
der Mutter zugekehrt ist. In seiner linken Hand hält es einen
goldenen Apfel, die rechte Hand greift nach der Hand Mariens.Die Statue
des heiligen Johannes Nepomuk auf der rechten Seite trägt in
der Hand ein Kreuz, dessen Christus-Corpus meisterlich geschnitzt
ist.
Altar, Ambo und Tabernakel sind Werke des Bildhauers Franz Bucher
aus dem Jahre 1968. Aus dieser Zeit stammt auch der Windfanganbau
mit dem modernen Fenster von Künstler Dieter Domes. |
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Wissenswertes zum Kirchenpatron und Evangelisten St.
Markus
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Markus als Verfasser des zweiten Evangeliums war wahrscheinlich
ein Sohn jener Maria, in deren Haus Jesus das Letzte Abendmahl gefeiert
hat. Er begleitete Paulus und Barnabas auf seiner ersten Missionsreise
über Zypern nach Kleinasien. Später ging er mit Barnabas wiederum
nach Zypern zur Missionsarbeit. Etwa ab dem Jahr 61 hält er sich
in Rom auf, wo er sich eng an Petrus anschloss. Dort schrieb er auch sein
Evangelium in Anlehnung an die Verkündigung von Petrus. Nach dem
Martyrium des Petrus zog Markus nach Alexandrien in Ägypten, wo er
die dortige Christengemeinde gründete und deren erster Bischoff wurde.
Dort musste er auch durch christenfeindliche Einwohner das Martyrium erleiden.
Rund 750 Jahre später brachten Seefahrer seine Reliquien nach Venedig,
wo sie in der neu erbauten Markusbasilika im Jahre 836 die letzte Ruhestätte
fanden. Sechs Jahre vorher erhielt Abt Erlebald von der Reichenau vom
Bischof von Verona eine Markus-Reliquie für sein Kloster. Deshalb
bekam mit der Ankunft der Reichenauer Klosterleute die später erbaute
Kirche in Mariazell auch den Evangelisten Markus zum Kirchenpatron.
Markus wird fast immer mit einer Feder schreibend dargestellt, meist einen
Löwen bei sich, wie es die neue Markus-Statue zeigt.
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